Die Steinbeis Stiftung

Steinbeis ist heute mit seinem Netzwerk weltweit im Wissens- und Technologietransfer aktiv. Den Grundstein dafür legte der Namensgeber Ferdinand von Steinbeis schon im 19. Jahrhundert: Sein Engagement als Wirtschaftsförderer dankten ihm Unternehmer mit einem finanziellen Beitrag, der die Gründung der ersten Steinbeis-Stiftung 1868 zur Förderung der gewerblichen Ausbildung von Jugendlichen möglich machte.
Nachdem sich die Stiftung während der Inflation 1923 aufgelöst hatte, erwachte sie 1971 als Stiftung bürgerlichen Rechts zu neuem Leben. Die Stiftung hatte die Förderung der mittelständischen Wirtschaft in Baden-Württemberg zur Aufgabe und nutzte dafür sogenannte Technische Beratungsdienste an baden-württembergischen Fachhochschulen, die Ansprechpartner für kleine und mittelständische Unternehmen waren.
1983 übernimmt Johann Löhn den Vorsitz der Stiftung. Er setzt auf die Gründung von sogenannten Transferzentren zunächst an Fachhochschulen in Baden-Württemberg, die Beratung und konkrete Projektarbeit für Kunden anbieten. Die Stiftung wächst schnell und nachhaltig. Heute gibt es Zentren innerhalb aller Hochschularten und an zahlreichen Forschungseinrichtungen.
1998 wird die Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer als operationale Einheit für die stark erweiterten wirtschaftlichen Aktivitäten geschaffen. Ebenfalls 1998 wird die Steinbeis-Hochschule Berlin gegründet, Präsident ist seit der Gründung Johann Löhn.
Seit 2005 bündeln die Steinbeis Beratungszentren GmbH und Steinbeis Forschungs- und Entwicklungszentren GmbH die Kompetenzen für Beratung sowie markt- und transferorientierte Forschung und
Entwicklung.
Der Name Steinbeis steht heute für die effiziente und effektive Verzahnung von Theorie und Praxis, von Wissenschaft und Wirtschaft. 1983 in Baden-Württemberg in der heutigen Form gestartet, ist der Steinbeis-Verbund zum Synonym für konkreten wettbewerblichen Wissens- und Technologietransfer geworden.
Zum Steinbeis-Verbund gehören in 2010 über 800 Zentren, die fachlich spezialisiert sind und alle Technologie- und Managementbereiche abdecken. Die Zentren werden größtenteils von Professoren geleitet, die die Anforderung der Verzahnung von Theorie und Praxis leben.
Die Steinbeis Stiftung fördert ein effektives und effizientes Zusammenwirken von wissenschaftlichen Einrichtungen und Wirtschaft, indem Wissens- und Technologiequellen streng nach den Spielregeln der Märkte verfügbar gemacht werden. Zentrale Rahmenbedingungen sichern in dem dezentral organisierten Verbund das Zusammenwirken von unternehmerischer Eigenverantwortung und Orientierung gebenden verbindlichen Spielregeln.
