Union Deutscher Heilpraktiker  Bundesverband - Presseinformation  Juni 2010  

Die Naturheilkunde wird auch akademisch: Heilpraktiker können jetzt  erstmals den Bachelor of Science erlangen 

Das INCOM (Institute of Complementary Medicine) der Steinbeis Hochschule  Berlin bietet seit 2010 erstmals einen berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang  der komplementären Medizin für praktizierende Heilpraktiker an. Als  Vertiefungsrichtung wird derzeit Traditionelle Chinesische Medizin angeboten,  später wird auch Klassische Homöopathie folgen. Das sechs semestrige Studium  endet mit dem Abschluss Bachelor of Science in Complementary Medicine and  Management (BSc) und wendet sich ausdrücklich an Medizinberufe mit Erlaubnis  zur Ausübung der Heilkunde nach dem Heilpraktikergesetz. Sowohl Heilpraktikern mit Hochschulzugangsberechtigung als auch mit mittlerem Bildungsabschluss und  vierjähriger Berufspraxis können den staatlich anerkannten Abschluss erlangen.  Ziel ist es, den Beruf des Heilpraktikers auch unter Einbeziehung der sich  entwickelnden Akademisierung der Gesundheitsberufe zu festigen. "Als  Berufsverband naturheilkundlich Tätiger begrüßen wir ausdrücklich dieses  weiterführende Ausbildungsangebot für unseren Berufsstand. Als Verband und  Interessenvertretung der Heilpraktiker in Deutschland sehen wir uns auch in der  Pflicht, eine starke Position für die Naturheilkunde und damit der Medizin  allgemein in Deutschland und in Europa zu erhalten und zu festigen", unterstreicht  Monika Gerhardus, Präsidentin der Union Deutscher Heilpraktiker e.V. Aktivitäten  durch naturmedizinisch ausgerichtete Organisationen und Schulen, biologischpharmazeutische  Hersteller und Therapeuten sind grundsätzlich zu begrüßen,  wenn sie den Zweck haben, gemeinsam die Zukunft der Naturmedizin in Europa  fair und nachhaltig zu gestalten.  Schon seit einigen Jahren ist eine zunehmende Akademisierung einzelner  Heilberufen feststellbar. Interessenten aus den klassischen Lehrberufen wie  Kranken- und Gesundheitspfleger oder Physiotherapeuten können  berufsbegleitend spezifische Grund- und Aufbaustudien absolvieren. "Ein  besonderes Beispiel in dieser Richtung ist das Angebot des Instituts für  komplementäre Medizin (INCOM)", findet Monika Gerhardus, da erstmals auch  Heilpraktiker mit mittlerem Bildungsabschluss in sechs Semestern,  berufsbegleitend, ein universitäres Grundstudium absolvieren können. "Begabung  und Können ist aber nicht nur auf dem akademischen Weg zu erlangen, wie die  Geschichte des Heilpraktikers zeigt. Das wollen wir auch respektiert und beachtet  sehen", betont Gerhardus. Diese freiwillige Möglichkeit der akademischen  Weiterbildung soll keine Zwei-Klassen für den Berufsstand des Heilpraktikers  hervorrufen.  Die Steinbeis Hochschule Berlin ist eine der größten privaten Hochschulen in  Deutschland. Sie wurde 1998 in Berlin gegründet und ist staatlich anerkannt. Ihre  Institute bieten ausschließlich berufsbegleitende Studiengänge mit Bachelor- und  Masterabschlüssen an. Derzeit sind rund 3.300 Studenten immatrikuliert. Weitere  Auskünfte erteilt das  INCOM Institute of Complementary Medicine  Campus- und Studienmanagement  Tel.: 09321 923 041  D-97318 Kitzingen, Lochweg 17  e-mail: info@shb-incom.de  web: www.shb-incom.de  Über die Union Deutscher Heilpraktiker e.V.:  Der Bundesverband Union Deutscher Heilpraktiker (UDH) ist ein Fachverband für  Naturheilverfahren und Interessenvertretung von bundesweit über 5.700  Mitgliedern. Die UDH ist einer der führenden Heilpraktikerverbände in  Deutschland. 

Pressekontakt:  Monika Gerhardus  Präsidentin der UNION DEUTSCHER HEILPRAKTIKER e.V. (UDH)